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Warum Apotheken heute eine professionelle Website brauchen
Die Apotheke von heute ist längst nicht mehr nur ein Ort für die Medikamentenabgabe. Sie ist Gesundheitsdienstleister, Vertrauensinstanz, Beratungsstelle – und zunehmend auch Anbieter digitaler Services. KundInnen informieren sich online über Öffnungszeiten, Leistungen oder Verfügbarkeiten, viele möchten bestellen oder Rezepte digital einlösen.
Kurz: Ihre Website ist eine digitale Erweiterung Ihrer Ladenfläche. Sie entscheidet, ob Ihre Apotheke im Netz sichtbar bleibt oder ob KundInnen bei Mitbewerbern und Versandapotheken landen. Deshalb müssen Vor-Ort-Apotheken ihre Website professionell aufstellen – nicht nur, um neue KundInnen zu gewinnen, sondern auch, um sie langfristig zu binden.
Aber neben dem Apothekenalltag bleibt oft wenig Zeit, um sich mit Themen wie Webdesign, SEO oder Datenschutz auseinanderzusetzen. Gleichzeitig sind die Anforderungen komplex: Eine gute Website muss nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch technisch zuverlässig funktionieren, rechtliche Vorgaben einhalten, wie beispielsweise eine korrekte Datenschutzerklärung, oder die Vorgaben des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzt einhalten und gleichzeitig KundInnen echten Mehrwert bieten.
In diesem Beitrag erklären wir Schritt für Schritt, welche Faktoren eine professionelle Apotheken-Website ausmachen, wie Sie Inhalte und Struktur sinnvoll planen und bringen Klarheit in das Wirrwarr aus Fachbegriffen und technischem Jargon.
Ziele & Anforderungskatalog für Ihre Apotheken-Website
Vorab ist es wichtig die Zielsetzung Ihrer Apotheken-Website zu definieren. Die Website ist kein Ersatz für die Apotheke vor Ort, sondern eine digitale Ergänzung. Dabei kann eine Website – besonders in Kombination mit einem Onlineshop und einer apothekenindividuellen App viele Ziele (auch gleichzeitig) erfüllen:
- Digitale BesucherInnen von der digitalen Plattform in Ihre Vor-Ort-Apotheke zu führen
- Direkte Onlinebestellungen oder Vorbestellungen
- Terminbuchungen, beispielsweise für Blutdruckmessungen oder Impfungen
- Ihre Marke im Web sichtbar machen und dadurch stärken
- Daten Ihrer KundInnen sammeln, um deren Bedürfnisse zu kennen und so zielgerecht und passgenau zu Kommunizieren. So verwandeln Sie Einmal-KäuferInnen in StammkundInnen.
- Interessante Kontakte (Leads) generieren, z. B. durch Newsletter-Anmeldungen und so die Kundenbindung stärken
- Präsentation Ihrer apothekenspezifischen Leistungen und Beratungsschwerpunkte
- Bewerben von aktuellen Gutscheinen, Rabatten und Produktempfehlungen
- Information über bevorstehende Aktionen oder Aktionstage
- Vorstellung Ihres Teams und deren Kompetenzen
Im Idealfall sind Ihre Ziele messbar und konkret. Zum Beispiel X % mehr Umsatz durch Onlinebestellungen. Oder Anzahl X Online-Anmeldungen für Apotheken-Leistungen. Oder eine konkrete Steigerung Ihrer Bekanntheit in Ihrer Region.
Aus Ihren jeweiligen Zielen, ergibt sich oft schon ein grober Anforderungskatalog: „Was muss meine Apotheken-Website können, damit ich meine Ziele erreiche?“
Schreiben Sie hier alles auf, was Sie sich von Ihrer Apotheken-Website wünschen. Anschließend priorisieren Sie die Ziele. Was ist das wichtigste, welches ist aktuell weniger relevant? Danach vergeben Sie wo es möglich ist ganz konkrete Zielsetzungen. So ist im Nachgang der Erfolg Ihrer Apotheken-Website wesentlich besser messbar.
Mit diesem Anforderungskatalog können Sie sich nun an die Umsetzung machen. Als Tipp: Suchen Sie sich Beispiele gelungener Websites raus. Im besten Falle von anderen Apotheken oder mindestens branchenverwandt. Auch an deren Aufbau und Inhalte können Sie sich orientieren.
Der erste Eindruck zählt – Design und Nutzerfreundlichkeit von Apotheken Websites
Wenn Sie nun wissen, wie Sie Ihre Website aufbauen wollen und welche Funktionen Sie brauchen, geht es darum, das ganze so zielführend wie möglich zu gestalten. Wichtig: Ihre Website muss vor allem eines – Ihre potentiellen KundInnen überzeugen.
Der erste Eindruck
Wenn KundInnen eine Apotheken-Website aufrufen, entscheiden die ersten Sekunden darüber, ob sie bleiben oder die Seite wieder verlassen. Eine unübersichtliche Navigation, lange Ladezeiten oder ein veraltetes Erscheinungsbild schrecken ab. Das Design sollte deshalb klar, modern und nutzerfreundlich sein. Achten Sie auch darauf, dass sich Ihre Apothekenmarke hier deutlich widerspiegelt.
Aufbau und Struktur
Wichtig ist eine klare Struktur. BesucherInnen sollten sofort erkennen, wo sie wichtige Informationen finden: Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Leistungen, Bestellmöglichkeit und Services. Wer diese Angaben erst nach längerem Suchen entdeckt, verliert schnell das Vertrauen und Interesse.
Barrierefreiheit
Auch das Thema Barrierefreiheit spielt eine zentrale Rolle – und ist für Apotheken sogar gesetzlich verpflichtend. Nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) müssen Websites und Online-Dienste so gestaltet sein, dass sie auch von Menschen mit Beeinträchtigungen problemlos genutzt werden können. Das betrifft nicht nur ältere KundInnen, sondern beispielsweise auch Personen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen. Eine barrierefreie Website zeichnet sich durch gut lesbare Schrift, klare Kontraste, einfache Menüführung sowie korrekt ausgezeichnete Elemente für Screenreader aus. Zudem sollten Menüpunkte, Links und Call-to-Action-Buttons („Jetzt bestellen“) groß genug und eindeutig beschriftet sein, damit sie auch mit Hilfstechnologien leicht bedienbar sind.
Mobile Optimierung
Achten Sie hier unbedingt darauf, dass Ihre Website mobil – also für Smartphones – optimiert ist. Denn laut der „Deutsche Apotheker Zeitung“ erfolgten mehr als 80 Prozent der Zugriffe auf Apotheken-Websites und -Shops vom Smartphone. Mobil optimiert bedeutet, dass sich die Website-Inhalte auch auf dem kleineren Smartphone-Display gut lesbar und klickbar abbilden.
Vertrauen und Auftreten
Authentizität ist ebenfalls entscheidend: Fotos vom Team oder von den Räumlichkeiten wirken vertrauenswürdiger als austauschbare Stockbilder. Zudem ist das besser für Ihre Suchmaschinenoptimierung (Dazu später mehr).
Kurz gesagt: Eine Website vermittelt nicht nur Informationen, sie transportiert das Image einer Apotheke. Wer hier modern und vertrauensvoll auftritt, signalisiert Professionalität und Serviceorientierung – und schafft die Basis für langfristige Kundenbindung.
Das wichtigste: Auf Ihrer Website haben Sie durch einen integrierten Onlineshop direkt die Möglichkeit Umsatz zu generieren und Stammkunden zu schaffen.
Technische Grundlagen: Sicherheit, DSGVO und Performance
Hinter einer guten Website steckt immer auch eine solide technische Basis, denn ohne die, funktioniert Ihre Seite nicht. Die wichtigsten, haben wir in Kürze erklärt.
Ladezeit
Ladezeiten spielen eine entscheidende Rolle. Dauert es mehr als ein bis drei Sekunden, bis eine Seite aufgebaut ist, springen viele NutzerInnen ab – besonders Smartphone-Nutzer. Für Apotheken ist das besonders kritisch, da PatientInnen oft schnelle Informationen benötigen.
Sicherheit, Wartung und die DSGVO
Auch Sicherheit ist ein zentrales Thema. Jede Apotheken-Website sollte SSL-verschlüsselt sein – erkennbar am „https://“ in der Adresszeile im Browser. Nur so ist gewährleistet, dass Daten, die über Formulare oder Bestellungen übertragen werden, geschützt sind. Gerade wenn es um sensible Informationen wie Rezepte geht, ist das unverzichtbar.
Ein weiterer technischer Aspekt ist die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Apotheken unterliegen ohnehin strengen Vorgaben, doch auch auf der Website sind klare Strukturen erforderlich: ein vollständiges Impressum, eine verständliche Datenschutzerklärung und ein Cookie-Hinweis, der den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Fehler in diesem Bereich können nicht nur das Vertrauen der KundInnen beeinträchtigen, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Nicht zu unterschätzen ist außerdem die regelmäßige Wartung. Websites sind dynamische Systeme, die gepflegt werden müssen. Updates, Sicherheitschecks und Backups sorgen dafür, dass die Seite stabil läuft und vor Angriffen geschützt ist.
Besonders wenn Sie einen Onlineshop haben, sammeln Sie personenbezogene Daten. Diese müssen rechtskonform verschlüsselt, gesichert und nur unter bestimmten Voraussetzungen gespeichert werden.
Schnittstellen
Eine Website ist kein abgegrenztes isoliertes Marketinginstrument. Sie sollte in der Regel mit Ihren anderen Systemen „verbunden“ sein. Beispielsweise mit Ihrer apothekenindividuellen App, Ihrem Warenwirtschaftssystem und Ihrem Newsletter- oder Mailing-System.
So können Bestellungen aus dem Onlineshop direkt ins Warenwirtschaftssystem übertragen werden, Newsletter-Anmeldungen automatisch ins Mailing-Tool fließen und Inhalte zentral auch in der apothekenindividuellen App ausgespielt werden. Schnittstellen reduzieren Doppelarbeit, vermeiden Fehler und sorgen dafür, dass KundInnen überall die gleichen aktuellen Informationen erhalten – egal ob auf der Website, in der App oder per E-Mail.
Tracking & Reporting
Für Website-Betreiber ist es wichtig zu wissen, wie und ob die eigene Website auch funktioniert. Für Apotheken-Websites bedeutet das zum Beispiel:
- Welche Medikamente und Produkte werden gesucht und geklickt
- Welche Inhalte werden besonders häufig aufgerufen
- Welche Call-to-Actions (CTAs) werden geklickt
- Wie und durch welche Kanäle kommen potentielle KundInnen auf die eigene Website
Diese Informationen finden Sie nur heraus, wenn Sie ein entsprechendes Reporting und Analyse-Techniken wie zum Beispiel Google Analytics oder den Google-Tag-Manager eingebunden haben. (Achtung: bei Tracking werden Cookies genutzt, achten Sie hier auf die jeweiligen DSGVO-Vorgaben).
Die Tools selbst bieten Anleitungen, sind aber zugegeben recht komplex. Verzichten Sie deshalb aber nicht auf wichtige Auswertungen, denn Sie geben Ihnen Aufschluss über den Erfolg Ihrer Website. Arbeiten Sie lieber mit einem Dienstleister zusammen, der sich um das Set-Up kümmert und Ihnen entsprechende Reports und Auswertungen erstellt.
Unser Rat: Arbeiten Sie hier mit einem Dienstleister zusammen
Heute gibt es viele „Website-Baukästen“ die eine einfache, schnelle Erstellung auch durch Laien versprechen. Für Apotheken macht das oft wenig Sinn (insbesondere in Kombination mit einem Onlineshop). Denn Schnittstellen und ein sicheres technisches Set-Up werden oft zu kompliziert. Zudem besteht die Gefahr, dass Daten nicht sicher verschlüsselt sind. Gerade mit Blick auf die strenge DSGVO können hier empfindliche Strafen entstehen.
Deshalb macht es Sinn, beim Aufbau einer Website mit einem professionellen Dienstleister zusammenzuarbeiten – idealerweise mit ausreichend Branchenerfahrung. Denn dieser erstellt Ihnen ein technisches Set-Up, das performant, sicher und rechtskonform ist und stellt zudem sicher, dass Sie Inhalte im Back-end einfach pflegen und austauschen können.
Suchmaschinenoptimierung leicht erklärt: Was SEO für Apotheken bedeutet
Eine Website nützt wenig, wenn sie nicht gefunden wird. Hier kommt das Thema SEO (Search Engine Optimization) ins Spiel. SEO beschreibt alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass eine Website bei Google und anderen Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen erscheint.
Für Apotheken ist SEO besonders wichtig, weil PatientInnen häufig lokal suchen. Wer „Apotheke in Würzburg Altstadt“, „Rezept einlösen in Köln“, oder „Impfzentrum Berlin“ googelt, möchte keine Apotheke in einer anderen Stadt angezeigt bekommen. Deshalb spielt lokale Suchmaschinenoptimierung eine zentrale Rolle.
Doch wie funktioniert SEO konkret? Suchmaschinen bewerten Websites nach verschiedenen Kriterien. Inhalte müssen relevant sein, die technische Struktur sauber, die Ladezeiten kurz und die Website für mobile Geräte optimiert.
Besonders wichtig sind die Inhalte: Suchmaschinen analysieren, ob eine Seite die Fragen von NutzerInnen beantwortet. Wenn viele Menschen nach „Wie löse ich ein E-Rezept ein?“ suchen, sollte eine Apotheken-Website genau darauf eine verständliche Antwort bieten. Seiten mit relevanten Informationen werden im Ranking bevorzugt.
Aber auch die Suchintention ist wichtig: Im Beispiel oben, sucht der Nutzer ganz klar eine Apotheke in seiner Nähe und möchte zu dieser navigiert werden. Hier kommt Ihre „Kontakt und Standort Seite“ ins Spiel. Dann gibt es aber auch Beispiel, in der Nutzer ein bestimmtes Medikament direkt kaufen wollen. So zum Beispiel „Kohletabletten online bestellen“ oder Sinupret kaufen“. Hier werden Sie nur gelistet, wenn Sie das in Ihrem Onlineshop anbieten.
Das gute – SEO lässt sich beeinflussen. Durch gute Inhalte, klare Strukturen und ein paar Kniffs.
SEO-Checkliste für Apotheken
- Title Tag & Meta Description: Jede Seite braucht einen eindeutigen Titel und eine kurze, prägnante Beschreibung für die Suchergebnisse. Diese können Sie in der Regel in Ihrem Website-Back-end einstellen
- Überschriftenstruktur (H1–H3): Klare Gliederung mit einer Hauptüberschrift pro Seite, Unterüberschriften zur besseren Lesbarkeit.
- Interne Verlinkungen: Statt kryptischer Adressen sind verständliche, aussagekräftige URLs sinnvoll (z. B. „/leistungen/e-rezept“ statt „/page?id=123“).
- Klare URL-Struktur: Verständliche, aussagekräftige Adressen statt kryptischer Links.
- Alt-Texte für Bilder: Bilder beschreiben, damit Suchmaschinen und Screenreader sie verstehen können.
- Mobile Optimierung: Die Website muss auf Smartphones reibungslos funktionieren – sonst springen NutzerInnen ab.
- Ladegeschwindigkeit: Kurze Ladezeiten sind Pflicht, optimieren Sie Bilder und Hosting.
- Sitemap & Robots.txt: Hilft Suchmaschinen, die Seite vollständig und korrekt zu erfassen. Wird aber in der Regel automatisch erstellt, so dass Sie nichts tun müssen.
- Duplicate Content vermeiden: Keine doppelten Inhalte, besonders bei Produktbeschreibungen im Shop.
- Strukturierte Daten (Schema Markup): Zusatzinfos wie Öffnungszeiten oder Adresse für bessere Darstellung bei Google.
- Backlinks: Empfehlungen und Links von seriösen Quellen stärken die Glaubwürdigkeit. Website-Verlinkungen von themenverwandten Dienstleistern wie Physiotherapeuten, Arztpraxen oder Heilpraktikern auf die eigene Seite können ein echter SEO-Boost sein.
- Aktualität und Richtigkeit: Inhalte regelmäßig pflegen und updaten – von Öffnungszeiten bis Gesundheitstipps.
SEO klingt komplex, lässt sich aber Schritt für Schritt umsetzen. Wichtig ist, mit den Grundlagen zu beginnen: relevante Inhalte, saubere Struktur und lokale Sichtbarkeit. Auch hier gilt: Holen Sie sich Unterstützung – vieles hier wirkt wahrscheinlich abschreckend, ist aber in der Pflege gar nicht so komplex. Wichtig für Ihre Erwartungshaltung: Aber die allerwenigsten SEO-Maßnahmen bescheren Ihnen sofort eine verbesserte Sichtbarkeit bei Google. SEO wirkt immer langfristig und Suchmaschinenoptimierung ist kontinuierlich nötig. Geben Sie Ihren Maßnahmen Zeit zu wirken und bleiben Sie am Ball, dann werden Sie langfristig bessere Ergebnisse bei den Rankings erzielen.
Wenn Sie einen Partner haben, der Sie bei der Erstellung Ihrer Apotheken-Wesbite und Set-Up unterstützt, richtet er auch all diese Punkte mit Ihnen ein. Als Tipp: Nutzen Sie Website Systeme, die möglichst einfach und intuitiv bedienbar sind und Ihnen im besten Fall die Möglichkeit bieten, Inhalte zentral zu pflegen und gleichzeitig auf mehreren Kanälen auszuspielen.
Welche Inhalte für Apotheken unverzichtbar sind
Eine Apotheken-Website lebt von ihren Inhalten. Öffnungszeiten und Kontaktdaten sind Pflicht, doch damit allein ist es nicht getan. Online-BesucherInnen erwarten heute mehr.
Ein wichtiger Bereich sind Service-Seiten, die konkrete Leistungen beschreiben. Das kann die Blutdruckmessung sein, die Inkontinenzversorgung, die Impfberatung oder die Herstellung individueller Rezepturen. Je genauer diese Leistungen erklärt werden, desto klarer wird das Profil der Apotheke.
Darüber hinaus eignen sich Gesundheitstipps oder saisonale Beiträge. Ein Artikel zu Allergien im Frühling oder zu Sonnenschutz im Sommer zeigt, dass die Apotheke fachlich kompetent ist und gleichzeitig Mehrwert bietet. Einige Dienstleister bieten genau solche Inhalte an. Eine sogenannte. „Gesundheitsbibliothek“ hat den Vorteil, dass Sie sich nicht selbst um die Content-Erstellung kümmern müssen, diesen aber für sich nutzen können. Ähnlich, wie ein Gesundheitsblog.
Besonders stark wirken Teamvorstellungen. Wer auf der Website die ApothekerInnen und PTA sieht, baut schneller Vertrauen auf. Kurze Steckbriefe oder Fotos vom Alltag in der Offizin machen die Apotheke nahbar. Tipp: Investieren Sie in ein professionelles Fotoshooting. Die Fotos sind langfristig nutzbar und zeigen ein authentisches Bild von Ihnen, Ihrem Team und Ihrer Apotheke.
Auch ein FAQ-Bereich ist sinnvoll. Fragen wie „Wie funktioniert die Vorbestellung?“ oder „Kann ich mein Rezept auch digital einlösen?“ tauchen regelmäßig auf, zeigen Verständnis für die KundInnen und lassen sich so direkt beantworten.
Gut gemachter Content hat gleich zwei Effekte: Er überzeugt PatientInnen und verbessert gleichzeitig das Ranking bei Google. Zudem kann so auch eine Brücke zwischen beiden Welten (online und Vor-Ort) entstehen: KundInnen informieren sich online, kommen für die persönliche Beratung in die Apotheke und werden anschließend durch digitale Services weiter betreut.
Der Onlineshop der Apotheken Website – neuer Verkaufskanal
Ein Onlineshop ist für viele Apotheken heute unverzichtbar. Doch er funktioniert nur, wenn er benutzerfreundlich ist. KundInnen möchten Medikamente oder Produkte schnell finden, unkompliziert bestellen und selbst entscheiden, ob sie die Ware abholen oder liefern lassen.
Ein Shop darf nicht isoliert betrachtet werden. Er sollte eng mit der Website und den weiteren digitalen Kanälen verknüpft sein. Besonders wirkungsvoll ist es, wenn der Onlineshop mit einem Kundenbindungsprogramm kombiniert wird. Digitale Kundenkarten oder Treueaktionen sorgen dafür, dass aus einer Erstbestellung langfristige StammkundInnen werden.
Gerade hier zeigt sich, wie wichtig eine durchdachte technische Lösung ist. Bestellungen sollten in das Warenwirtschaftssystem integriert sein, um Abläufe effizient zu gestalten. Gleichzeitig müssen rechtliche Vorgaben wie Preisangabenverordnung (zum Beispiel die Auszeichnung „inkl. MWST“ und die Angabe eventueller Versandkosten) sowie Datenschutz zuverlässig eingehalten werden.
Ein Onlineshop ist eine Erweiterung Ihrer Ladenfläche und mit den richtigen Apotheken-Marketing-Maßnahmen“ erreichen Sie eine neue, große Zielgruppe.
Das digitale Erfolgstrio:
Website, Shop und App
Eine reine Informations-Website ist ein erster Schritt in die digitale Apotheken-Welt. Es darf aber nicht der einzige Schritt für Vor-Ort-Apotheken bleiben, wenn sie langfristig am Markt bestehen wollen. Richtig stark wird die digitale Präsenz, wenn Website, Onlineshop und App zusammenarbeiten.
Die Website ist die zentrale Anlaufstelle für Informationen. Der Onlineshop ermöglicht Bestellungen rund um die Uhr. Die App hält Ihre StammkundInnen und schafft eine direkte Verbindung – mit Push-Nachrichten, digitalen Kundenkarten oder Erinnerungen an die Medikamenteneinnahme.
Erst das Zusammenspiel dieser drei Kanäle sorgt für eine durchgängige Kundenerfahrung. KundInnen bewegen sich nahtlos zwischen Online- und Offline-Welt und bleiben langfristig mit der Apotheke verbunden.
Warum die Zusammenarbeit mit ExpertInnen sinnvoll ist
Wie bereits erwähnt, gibt es Systeme, die eine einfache und schnellen Website-Aufbau versprechen. Wenn Sie technische Expertise und Erfahrungen im Website-Aufbau sowie dem E-Commerce haben, kann das sinnvoll sein. Falls das nicht der Fall ist, raten wir Ihnen: Suchen Sie einen branchenerfahrenen Experten, der Sie dabei unterstützt. Denn Ihre Website ist ein zu wichtiges Instrument, um „einfach irgendwie online zu sein“.
Ein spezialisierter Dienstleister bringt zwei entscheidende Vorteile mit: Er kennt die rechtlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen der Apothekenbranche und verfügt über die technische Kompetenz, um Website, Shop und App sicher und effizient zu betreiben.
Zudem gibt er Ihnen mit Trainings genau die Kompetenz, die Sie brauchen, um Ihre Online-Kanäle sinnvoll und erfolgreich zu pflegen.
Das bedeutet: ApothekerInnen sparen Zeit und Nerven, weil sie sich nicht selbst mit technischen Details oder rechtlichen Fallstricken auseinandersetzen müssen. Gleichzeitig können sie sicher sein, dass ihre digitale Präsenz professionell aufgestellt ist.
Fazit: Die Website als Herzstück der digitalen Apotheke
Die Anforderungen an Apotheken-Websites steigen stetig. KundInnen erwarten heute nicht nur Informationen zu Öffnungszeiten, sondern auch digitale Services, schnelle Bestellmöglichkeiten und eine moderne Kommunikation.
Wer diese Erwartungen erfüllt, sichert nicht nur seine Sichtbarkeit im Netz, sondern stärkt auch die Bindung zu bestehenden PatientInnen und gewinnt neue KundInnen hinzu.
Eine professionelle Website ist deshalb kein „nice to have“, sondern ein zentrales Werkzeug für die Zukunftsfähigkeit jeder Apotheke. Sie ist das Herzstück einer digitalen Strategie, die Onlineshop und App einschließt und so die Brücke zwischen Online- und Offline-Welt schlägt.
Apotheken, die hier frühzeitig investieren und mit erfahrenen PartnerInnen zusammenarbeiten, haben die besten Chancen, auch in einem zunehmend digitalen Markt erfolgreich zu bestehen.

